Willkommen beim Niersverband
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Pressemitteilung

19. Dezember 2025

Verbandsversammlung 2025 – 

Niersverband: Gemeinsam stärker – Investitionen, Innovationen und Vernetzung prägen das Jahr 2025

Der Niersverband hat auf seiner diesjährigen Verbandsversammlung einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen und Herausforderungen des Jahres 2025 gegeben. Im Mittelpunkt der gestrigen Versammlung standen die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels, umfangreiche Investitionen in Infrastruktur sowie die strategische Weiterentwicklung des Verbands – technisch, organisatorisch und digital. 

Dabei stand das Jahr 2025 für den Niersverband ganz im Zeichen der Vernetzung – nicht nur digital, sondern auch menschlich. Vorständin Sabine Brinkmann betonte in ihrem Jahresrückblick. „Die Anforderungen an die Wasserwirtschaft werden komplexer – klimatisch, rechtlich und gesellschaftlich. Entscheidend ist, dass wir als Verband vorausschauend handeln, Verantwortung übernehmen und gut vernetzt arbeiten.“ So nutzte der Verband das Jahr 2025 aktiv, um seine externen und internen Netzwerke weiter auszubauen.

 

Extremwetter bestätigt Investitionsstrategie

Das Wetterjahr 2025 lag mit rund 698 Millimetern Niederschlag im Bereich des langjährigen Mittels, war jedoch geprägt von starken Extremen. Besonders das Starkregenereignis am 9. September stellte den Niersverband vor große Herausforderungen. Innerhalb weniger Stunden fielen im Oberlauf der Niers Niederschlagsmengen, wie sie statistisch nur sehr selten auftreten. Dank einer Kombination aus technischer Infrastruktur und naturnahen Rückhalteräumen konnten größere Schäden durch Ausuferungen der Niers verhindert werden. Hochwasserrückhaltebecken, Entlastungsanlagen und renaturierte Gewässerabschnitte bewährten sich im Ernstfall. „Das Ereignis hat gezeigt, wie wichtig es ist, in robuste Systeme zu investieren, die sowohl Wasser zurückhalten als auch ableiten können,“ so Brinkmann.

Großprojekte sichern Leistungsfähigkeit

Ein Schwerpunkt des Jahres 2025 lag auf der fortlaufenden Modernisierung der Abwasserinfrastruktur. Auf der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk wurden zentrale Bauprojekte vorangebracht, darunter das neue Nachklärbecken 8 sowie wesentliche Teile der neuen Gebläsehalle für die Belüftung der biologischen Reinigung. Auch auf der Kläranlage Nette schreitet der Bau der vierten Reinigungsstufe zügig voran. Die Investitionen verbessern die Reinigungsleistung deutlich und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz sensibler Gewässer.

Parallel dazu setzt der Verband mit Gewässerprojekten wie in Meykesbos in Geldern auf naturnahen Gewässerausbau. Dort entstehen neue Auenlandschaften, die Hochwasserschutz, Ökologie und Klimaanpassung miteinander verbinden. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent durch das Land NRW gefördert.

Digitalisierung, Kommunikation und Organisation

Auch organisatorisch und digital hat der Niersverband wichtige Meilensteine erreicht. Die erfolgreiche Umstellung auf SAP S/4HANA, erste Anwendungen von Künstlicher Intelligenz sowie der geplante Start eines eigenen Social-Media-Auftritts ab 2026 stärken Effizienz, Transparenz und Kommunikation. Gleichzeitig investiert der Verband gezielt in eigenes Fachpersonal, um komplexe Aufgaben langfristig in eigener Verantwortung bewältigen zu können.

Blick nach vorn

Mit Blick auf die kommenden Jahre bereitet sich der Niersverband auf weitere gesetzliche Anforderungen, den landesweiten Pakt für Hochwasserschutz sowie die wasserwirtschaftlichen Folgen des Braunkohleausstiegs vor. „Die Herausforderungen werden nicht kleiner – aber wir sind gut vorbereitet,“ so Brinkmann abschließend. „Wasser bleibt nie stehen. Wir auch nicht.“

Weitere Informationen und Details zu einzelnen Maßnahmen be­finden sich im Jahresbericht 2025 des Niersverbands. Dieser steht als Download auf dieser Website https://www.niersverband.de/service/publikationen zur Verfügung.

 

 

Ansprechpartnerinnen Presse

Margit Heinz

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Michaela Heitkemper

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