Willkommen beim Niersverband
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Pressemitteilung

28. Mai 2019

Die Abwässer aus Wetten werden jetzt in Geldern gereinigt

Damit wurde die 50 Jahre alte Kläranlage in Wetten stillgelegt. Die Abwässer aus dem Kevelaerer Ortsteil Wetten werden jetzt über die neu gebaute Pumpstation und eine 5,4 km lange Druckleitung zur Kläranlage Geldern gepumpt und dort gereinigt.

"Die Arbeiten sind allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen." weist Lisa Plöger, zuständige Projektleiterin beim Niersverband, hin. "Aktuell arbeiten wir noch mit einem provisorischen Schaltschrank. Die Arbeiten an der Elektrotechnik erfolgen im Laufe der nächsten Monate. Sowohl bei der Bauzeit als auch bei den Kosten liegen wir jedoch genau in den Planungen," freut sich Plöger.

Die über 50 Jahre alte Kläranlage in Wetten war aufgrund der hohen Belastung in den letzten Jahren an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Zur Anpassung an die zukünftigen Anforderungen hätte sie saniert und ausgebaut werden müssen. Es wurden verschiedene Varianten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht. Die nun gewählte Variante garantiert eine für die Bürgerinnen und Bürger kostengünstige Abwasserreinigung auf hohem Niveau.

Die Leitung wurde zum größten Teil grabenlos im Spülbohrverfahren hergestellt. Dadurch konnten Beeinträchtigungen für Anlieger bzw. Schädigungen an Bäumen und Straßenoberflächen so gering wie möglich gehalten werden.

Zurzeit wird an der Altanlage die alte Nachklärung zum Speicherbecken umgebaut. Bis Frühjahr 2020 soll das Betriebsgebäude ertüchtigt und die neue Elektrotechnik darin installiert werden.

Langfristig ist geplant, die Altanlage zurückzubauen. Hierzu wird noch ein Rückbaukonzept erstellt.

 

Daten und Fakten

Neubau eines Pumpwerks auf der Kläranlage Kevelaer-Wetten mit zwei Abwasserpumpen: Förderleistung jeweils 20 l/s

Neubau einer Abwasserdruckleitung mit einer Gesamtlänge von 5.350 Metern.

Bauzeit: Juni 2018 bis Frühjahr 2020

Gesamtkosten: 5,3 Mio. Euro

 

 

 

Ansprechpartnerin Presse

Margit Heinz

Tel.: 02162 3704 105

presse@niersverband.de